Kapitel 37

Rhönrad-Turnerinnen lesen.

Das Rhönrad wurde 1920 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön erfunden. Der Sohn eines Schmiedes war bereits als Kind vor der Schmiede des Großvaters in zwei Wagen-Reifen den Berg heruntergerollt.

Unsere Leserinnen trainieren bei der TSG Steglitz 1878 e.V. Heute ist das Rhönrad-Turnen eine moderne Sportart, die sich in ihren Bewegungsformen immer weiterentwickelt. Sie verbindet turnerische Eleganz mit Dynamik, Kreativität, Kraft und Beweglichkeit.

Das Wettkampfprogramm im Rhönradturnen umfasst die Disziplinen Geradeturnen, Spiralturnen und Sprung. Beim Geradeturnen rollt das Rad auf beiden Reifen, beim Spiralturnen wird das Rad auf einem Reifen kreisförmig auf dem Boden fortbewegt und beim Sprung springt die Turnerin bzw. der Turner auf das rollende Rad auf und vollendet den Sprung z.B. mit einem Salto auf den Boden. Daneben gibt es für Paare die Disziplinen Partnerturnen, Synchronturnen und Partnerspirale.