Die Welt ist unübersichtlich. Überall passiert was. Immerzu.

Deshalb gibt es Redakteure. Aus der Flut der Informationen schöpfen sie das, was für die Leser interessant ist, heraus und bereiten es auf. Sie wahren den Überblick.

Die Kulturredakteure der Rheinischen Post sind bei ihren Recherchen auf VolksLesen gestoßen. Deshalb die Sommeraktion, “Die Lieblingsbücher der Kulturredaktion“, bei der sie für ihre Leser mal nicht schreiben, sondern vorlesen.

Was ist Kunst? Richtig! Ein Schrank. Daniil Charms war der russische Meister des Absurden. “Über ihn haben nicht nur die Straßenjungen gelacht”, erzählt Druskin, “sondern auch intelligente Menschen, sogar seine Schriftstellerkollegen, wie ich es einmal im Haus der Schriftsteller erlebt habe. In solchen Fällen wurde er mutlos, ließ den Kopf hängen, wich zurück vor der menschlichen Dummheit, Beschränktheit und Banalität.” Bertram Müller liest die Erzählung „Der Zusammenhang“.

“Gedichte schreiben muss man so, dass, wenn man das Gedicht gegen das Fenster wirft, das Glas zu Bruch geht.” Daniil Charms.

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