29/10 Streicher lesen.
Franziska Drechsel liest aus „Im dreißigsten Jahr“ von Ingeborg Bachmann. „Wenn einer in sein dreißigstes Jahr geht, wird man nicht aufhören, ihn jung zu nennen. Er selber aber, obgleich er keine Veränderungen an sich entdecken kann, wird unsicher; ihm ist, als stünde es ihm nicht mehr zu, sich für jung auszugeben. Und eines Morgens wacht er auf, an einem Tag, den er vergessen wird, und liegt plötzlich da, ohne sich erheben zu können, getroffen von harten Lichtstrahlen und entblößt jeder Waffe und jeden Muts für den neuen Tag.“
„Es gibt viele Arten, Geige zu spielen, einige gute, einige annehmbare, und einige schlechte.“, schreibt Ivan Galamian in seinen „Grundlagen und Methoden des Violinspiels – Die Anleitung zu einem entspannten Geigenspiel“.
„Die geistige Kontrolle ist wichtiger als die mechanische Betrachtungsweise. Es muss eine Verbindung zwischen Verstand und Muskel existieren, d.h. die Fähigkeit, die Folge vom geistigen Befehl zur physischen Reaktion so schnell und präzise wie möglich zu verwirklichen. Dies ist ein fundamentales Prinzip der Violintechnik [und bei allen anderen Instrumenten und Tätigkeiten überhaupt].“
In dieser Woche lesen Geiger des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.
Dieser Beitrag wurde vor am Sonntag, 25. Juli 2010 um 14:19 Uhr veröffentlicht und unter Allgemein, Startseitenbeitrag gespeichert.Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
Kommentare sind momentan deaktiviert, aber Sie können einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.