10/09 Muslime lesen.
Nikoletta Schulz liest aus „Das Elixier der Glückseligkeit“ von Abu Hamid al-Ghasali. Der Theologe, Philosoph und große Erneuerer des Islam (1058-1111) schrieb “Das Elixier der Glückseligkeit” nach zehjähriger Wanderschaft. Er hatte eine glänzende wissenschaftliche Karriere in Bagdad abrupt aufgegeben, um als Asket nach Damaskus, Jerusalem, Mekka und Alexandrien zu reisen. – “Doch wie jenes Elixier, das dem Kupfer und dem Messing die Lauterkeit und Klarheit reinen Goldes verlieht, schwierig zu finden und nicht jedermann bekannt ist, so ist auch dies Elixier, das die Substanz des Menschen aus der Niedrigkeit zur Lauterkeit erheben soll, damit er dadurch die ewige Glückseligkeit erlange, schwierig zu finden und wird nicht von jedermann gekannt.”
Das arabische Wort »Islam« bedeutet »Hingabe«. Mohammed ist der Begründer des Islam. Für die Muslime ist Mohammed der letzte der von Gott (Allah) zu den Menschen gesandten Propheten, das »Siegel der Propheten«. Durch ihn ist die Offenbarung des wahren Glaubens – der Religion Abrahams – abgeschlossen. Mit ihm endet die Reihe der Propheten, an deren Anfang die alttestamentarischen Propheten stehen und in die auch Jesus gehört.
Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 9. März 2010 um 16:40 Uhr veröffentlicht und unter Bibliothek gespeichert.Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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